Affirmation als Mechanismus

Affirmation als Mechanismus

Category : current, I
Bilder zeigen nicht einfach die Welt – sie sagen uns, was wir davon halten sollen. Sie versichern uns unserer Existenz, unseres Geschmacks, unserer Zugehörigkeit. Sie funktionieren durch Auswahl, durch Auslassung. Und genau darin liegt ihre Macht.
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Das Bild ohne Ereignis

Das Bild ohne Ereignis

Category : current, II
Generative Fotografie löst das Bild vom Ereignis – und macht damit die Frage nach Intention radikaler denn je. Die Frage ist also nicht, ob man generative Fotografie "kann". Die Frage ist: Was will ich sichtbar machen? Denn nur dort, wo diese Frage ernst genommen wird, entsteht ein Bild, das bleibt.
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Bühne, Schnitt, Blendung

Bühne, Schnitt, Blendung

Category : current, IV
Die Bilder kennen wir, ohne sie je gesehen zu haben.Sie zitieren Erinnerungen, die nie stattgefunden haben, und lassen uns doch glauben, dabei gewesen zu sein. Zwischen Bühne, Schnitt und Blendung beginnt ein anderes Sehen.
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Zwischen Licht und Code

Zwischen Licht und Code

Category : current, II
Was passiert mit fotografischer Autorschaft, wenn Bilder nicht mehr aufgenommen, sondern erzeugt werden? Ich habe fotografiert, weil ich den Moment nicht halten konnte - außer im Bild. Jetzt schreibe ich Bilder mit Code, lasse Maschinen sehen, was ich erinnere. Was bleibt von mir, wenn ich nichts mehr aufnehmen muss - nur noch entscheide, was sichtbar wird?
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Selbst und Spiegel

Selbst und Spiegel

Category : current, III, reflection
Wir leben zwischen Spiegeln. Manche zeigen uns, wie wir scheinen. Andere, wie wir sein möchten. Manche verzerren, manche schmeicheln, manche schneiden uns aus dem Bild. Kaum ein Moment, in dem wir nicht gespiegelt werden — durch Worte, Blicke, Gesten, durch Bildschirme, Erinnerungen, Erwartungen. Spiegel sind keine einfachen Flächen. Sie sind Geschichten, Rollen, Masken. Sie sind Versuchungen. Und doch: Ohne Spiegel bleiben wir stumm. Was also bleibt, wenn sie fehlen? Wer sind wir, wenn niemand uns zurückwirft?
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Narzißland

Narzißland

Category : current, III, impulse
„Narzisland“ ist kein ferner Ort, keine düstere Dystopie. Es ist der Zustand, in dem wir leben – eine Gegenwart, in der das Ich zur Marke geworden ist, Aufmerksamkeit zur Währung, und Reife zur Provokation. Dieses Essay ist kein Abgesang auf die Demokratie, sondern ein Protokoll ihres Verschwindens hinter der glänzenden Fassade medialer Selbstinszenierung. Es ist der Versuch, einen Blick zu werfen hinter die Filter – auf eine Gesellschaft, die alles zeigt, aber nichts erkennt.
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Das Spiel des Allegorischen

Das Spiel des Allegorischen

Category : current, reflection, V
Es geht nicht um Wahrheit oder Klarheit. Es geht um das Spiel der Möglichkeiten. Was wir sehen, ist keine Antwort, sondern eine Einladung, sich zu verlieren und immer wieder zurückzukehren, wie der Papagei, der in einer Schleife von Wiederholungen gefangen ist. In dieser Farce zwischen Licht und Schatten, zwischen Bedeutung und Bedeutungslosigkeit, sind wir nicht einfach Zuschauer – wir sind die, die in den Raum hineingehen, um das Bild neu zu erfinden.
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