Glitch in the Matrix

Glitch in the Matrix

Category : I, practice, reflection
Was verpasse ich gerade, weil mein Kopf längst glaubt, alles gesehen zu haben? Das ist keine rhetorische Figur, sondern ein Arbeitsauftrag. Wer sie stellt, lässt den Narrativfilter flattern, riskiert Leere zwischen zwei Gedanken – und schafft Raum für etwas, das nicht vorhergesagt war. Atme in diese Leere hinein. Halte den Blick. Vielleicht taucht dort ein Bild auf, das nicht in acht Sekunden passt – aber in ein ganzes Leben.
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Lichtsplitter

Lichtsplitter

Category : I, photo essay, reflection
Scham ist eine unsichtbare Last, die sich wie Staub in jede Pore legt, Stimmen verstummen lässt und Körper beugt; doch wo der Schatten feine Risse bekommt, funkeln Lichtsplitter von Stolz und Würde – ein stilles Versprechen, dass Selbstachtung dort beginnt, wo wir uns trotz allem ins Offene stellen.
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Das Bild, das wir sind

Das Bild, das wir sind

Category : I, practice, reflection
Ich weiß nicht, was ein Bild ist. Vielleicht ist es ein Moment, der aufblitzt, bevor er vergeht. Vielleicht ein Traum, der keine Zeit kennt. Vielleicht einfach eine Form der Zärtlichkeit für das, was sich nicht greifen lässt. Ich fotografiere nicht, weil ich Antworten habe. Ich fotografiere, weil ich frage. Weil ich staune. Weil ich manchmal nicht weiß, wohin mit der Überfüllung des Augenblicks. Und weil ich glaube, dass jeder Moment ein Ort sein kann, an dem das Leben kurz innehält und sagt: Siehst du das auch?
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Selbst und Spiegel

Selbst und Spiegel

Category : current, III, reflection
Wir leben zwischen Spiegeln. Manche zeigen uns, wie wir scheinen. Andere, wie wir sein möchten. Manche verzerren, manche schmeicheln, manche schneiden uns aus dem Bild. Kaum ein Moment, in dem wir nicht gespiegelt werden — durch Worte, Blicke, Gesten, durch Bildschirme, Erinnerungen, Erwartungen. Spiegel sind keine einfachen Flächen. Sie sind Geschichten, Rollen, Masken. Sie sind Versuchungen. Und doch: Ohne Spiegel bleiben wir stumm. Was also bleibt, wenn sie fehlen? Wer sind wir, wenn niemand uns zurückwirft?
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Im Bilderrausch – von Fotografie, KI und Flusser

Im Bilderrausch – von Fotografie, KI und Flusser

Category : II, practice, reflection
Wenn Bilder nicht mehr entstehen, sondern passieren – tausendfach, augenblicklich, ohne Widerstand. Dann wird Sehen zur Entscheidung. Zum bewussten Akt gegen das automatische Rauschen. Dies ist mein Versuch, mich hindurchzusehen: von der Dunkelkammer zur Prompt-Zeile, von analoger Intimität zur algorithmischen Flut. Inspiriert von Vilém Flusser und einem Blick, der langsamer werden will – aber schärfer.
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Wie sehe ich

Wie sehe ich

Category : I, practice, reflection
Ich arbeite nicht mit Bildern, ich arbeite mit Wahrnehmung. Die generative Fotografie erlaubt mir, Fragen zu stellen, statt Antworten zu geben: Nicht was ich sehe, sondern wie ich sehe. Jedes Bild ist für mich ein Fragment, eine Ahnung, ein Nachbild. Ich vertraue der Oberfläche, weil sie Tiefe enthält. Ich glaube an das Unausgesprochene – und an den Blick, der nicht kontrolliert, sondern empfängt.
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„This is not a Picture.“

„This is not a Picture.“

Wann wird etwas zum Bild? Ist es die bloße Sichtbarkeit, die ihm diesen Status verleiht, oder entsteht ein Bild erst durch die Bedeutung, die wir ihm zuschreiben? Die Serie *„Not a Picture“* spielt subtil mit diesen Fragen und öffnet Räume, in denen das Sehen zu einem poetischen Nachdenken wird – über das, was ein Bild sein könnte und vielleicht doch nicht ist.
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Annäherung an das Ungesagte

Annäherung an das Ungesagte

Category : photo essay, reflection, V
Marisol’s Gaze ist keine Geschichte im klassischen Sinn. Es gibt keine Dramaturgie, keinen Anfang, keine Auflösung. Es ist eine Sammlung von Momenten, von Schwebezuständen. Eine Serie über das, was sich in den kleinen Gesten, in den leichten Verschiebungen von Haltung und Ausdruck entfaltet.
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Das Spiel des Allegorischen

Das Spiel des Allegorischen

Category : current, reflection, V
Es geht nicht um Wahrheit oder Klarheit. Es geht um das Spiel der Möglichkeiten. Was wir sehen, ist keine Antwort, sondern eine Einladung, sich zu verlieren und immer wieder zurückzukehren, wie der Papagei, der in einer Schleife von Wiederholungen gefangen ist. In dieser Farce zwischen Licht und Schatten, zwischen Bedeutung und Bedeutungslosigkeit, sind wir nicht einfach Zuschauer – wir sind die, die in den Raum hineingehen, um das Bild neu zu erfinden.
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Sehen ist mehr als ein Blick

Sehen ist mehr als ein Blick

Category : I, practice, reflection
Sehen ist kein neutraler Vorgang. Es ist eine Wahl. Eine Entscheidung, bewusst oder unbewusst. Wir fokussieren, filtern, überblenden. Mit der Kamera verstärkt sich dieser Prozess. Ein Bild zeigt nicht einfach, es formt, es lenkt, es macht sichtbar – und damit auch unsichtbar.
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